Studie: Problem Brennstofflagerung

Eine aufgrund zunehmender Störfälle initiierte Studie des Instituts für Wärme und Oeltechnik belegt erstmalig, dass die zuverlässige Einsatzbereitschaft von mehr als 80 % der untersuchten Netzersatzanlagen brennstoffbedingt nicht sicher gegeben ist. Besonders kritisch schnitten dabei Kraftstoffvorräte mit Biodieselanteilen ab, der sich in der Langzeitstabilität als kritisch erweist. Folgende Problemfelder wurden in der Studie deutlich:

 

Betreiber überwachen den Füllstand, aber nicht die Brennstoffqualität

Bisher werden in der Regel keine regelmäßigen Qualitätsanalysen der Brennstoffvorräte durchgeführt. Einer langen Lagerzeit des Brennstoffs über mehrere Jahre steht in der Regel eine nur begrenzte Lagerfähigkeit gegenüber. Ein Problem mit dem Brennstoff wird häufig erst erkannt, wenn es bereits zu Störungen oder gar zum Schadensfall bzw. Ausfall der Motoren gekommen ist.

 

Kritische Langzeitstabilität von marktüblichem Diesel mit Bioanteil

Motorenhersteller fordern in der Regel Dieselkraftstoff nach DIN EN 590, dem heute marktüblich zur Erfüllung des Biokraftstoffquotengesetzes bis zu 7 % Biodiesel zugemischt werden. Dieser Diesel ist ausgelegt auf den Verkehrsbereich mit einem Verbrauch innerhalb von 90 Tagen, nicht aber für die Langzeitlagerung. Im Fall biogener Beimischungen steigt für Brennstoffvorräte bei längerer Lagerdauer das Risiko von brennstoffbedingten Störungen der Netzersatzanlage aufgrund von Degradation und mikrobiologischer Verunreinigung des Brennstoffs.

 

Installationen mit Kupferleitungen beschleunigen die Brennstoffalterung

Häufig werden Kupferleitungen zur Brennstoffversorgung zwischen Tank und Motor eingesetzt. Der katalytische Einfluss von Buntmetallen führt jedoch zu einer schnelleren Alterung des Brennstoffs mit negativen Konsequenzen auf dessen Einsatztauglichkeit.

 

Die ausführlichen Ergebnisse der Studie und praxisbelegte Empfehlungen können Sie jetzt per E-Mail anfordern:

qualitywatch@tec4fuels.com

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