Bundesbehörden empfehlen
regelmäßige Kontrollen

Das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und
Katastrophenhilfe (BBK) sowie das Bundesamt für
Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)
empfehlen die regelmäßige Überwachung der
Kraftstoffqualität in Netzersatzanlagen.
  • jährliche Kraftstoffkontrolle
  • Tagestank besonders beachten
  • geeignete Probenahmestellen einrichten
  • schwefelarmes Heizöl bevorzugen nach DIN 516031
  • Additivpaket für verbesserte Langzeitlagerung
Weiterführende Informationen durch BBK und BSI
Zur Unterstützung von Betreibern von Notstrom- und Netzersatzanlagen stellen sowohl das BBK als auch das BSI weiterführende Fachinformationen zur Verfügung. Das BBK veröffentlicht einen umfassenden Leitfaden für die Planung, Einrichtung und den Betrieb von Notstromversorgungen in Unternehmen und Behörden. Das BSI ergänzt diese Empfehlungen durch seine Publikation „Neue Erkenntnisse zur Lagerfähigkeit von Brennstoffen für Netzersatzanlagen“, in der aktuelle Erkenntnisse zur Alterung und Langzeitlagerung von Kraftstoffen dargestellt werden. Beide Dokumente bieten wertvolle Hintergrundinformationen und praxisnahe Handlungsempfehlungen für Betreiber von Netzersatzanlagen.

Führende Hersteller unterstützen
den Einsatz langzeitstabiler Kraftstoffe

Die Betriebssicherheit von Netzersatzanlagen hängt nicht nur von der Technik, sondern auch von der Qualität des gelagerten Kraftstoffs ab. Umfangreiche Untersuchungen zeigen, dass langzeitstabile Kraftstoffe einen wichtigen Beitrag zur sicheren und zuverlässigen Energieversorgung leisten.

Für viele Anwendungen empfehlen Hersteller den Einsatz entsprechend qualifizierter Kraftstoffe ausdrücklich.

Durch regelmäßige Prüfungen und die frühzeitige Erkennung möglicher Qualitätsprobleme lassen sich kraftstoffbedingte Störungen und Ausfälle wirksam vermeiden.

Die Grundlage der Empfehlung

Die heute veröffentlichten Freigaben und technischen Rundschreiben führender Motorenhersteller basieren auf umfangreichen Untersuchungen zur Lagerfähigkeit von Kraftstoffen in Netzersatzanlagen.

Eine 2014 initiierte Studie des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO) zeigte erstmals, dass die zuverlässige Einsatzbereitschaft von mehr als 80 % der untersuchten Netzersatzanlagen kraftstoffbedingt nicht uneingeschränkt gewährleistet war. Als wesentliche Ursachen wurden fehlende Qualitätskontrollen, die begrenzte Langzeitstabilität biodieselhaltiger Dieselkraftstoffe sowie kraftstoffalternde Installationskomponenten wie Kupferleitungen identifiziert.

Die Ergebnisse dieser Untersuchungen führten dazu, dass verschiedene Hersteller ihre Empfehlungen zur Kraftstoffauswahl überarbeitet und den Einsatz schwefelarmer, langzeitstabiler Kraftstoffe ausdrücklich freigegeben oder empfohlen haben.

Ausführliche Studienergebnisse anfordern

Die vollständige Studie enthält detaillierte Untersuchungsergebnisse sowie praxisbewährte Handlungsempfehlungen zur Lagerung und Qualitätsüberwachung von Kraftstoffen in Netzersatzanlagen. Studie per E-Mail anfordern

Sorgen Sie für die Einsatzbereitschaft Ihrer Netzersatzanlage

Regelmäßige Kraftstoffanalysen helfen dabei, Alterungsprozesse, Dieselpest und
Qualitätsverluste frühzeitig zu erkennen. Schützen Sie Ihre Anlage
vor vermeidbaren Ausfällen und handeln Sie rechtzeitig.