

- jährliche Kraftstoffkontrolle
- Tagestank besonders beachten
- geeignete Probenahmestellen einrichten
- schwefelarmes Heizöl bevorzugen nach DIN 516031
- Additivpaket für verbesserte Langzeitlagerung
Die Betriebssicherheit von Netzersatzanlagen hängt nicht nur von der Technik, sondern auch von der Qualität des gelagerten Kraftstoffs ab. Umfangreiche Untersuchungen zeigen, dass langzeitstabile Kraftstoffe einen wichtigen Beitrag zur sicheren und zuverlässigen Energieversorgung leisten.
Für viele Anwendungen empfehlen Hersteller den Einsatz entsprechend qualifizierter Kraftstoffe ausdrücklich.
Durch regelmäßige Prüfungen und die frühzeitige Erkennung möglicher Qualitätsprobleme lassen sich kraftstoffbedingte Störungen und Ausfälle wirksam vermeiden.

Die heute veröffentlichten Freigaben und technischen Rundschreiben führender Motorenhersteller basieren auf umfangreichen Untersuchungen zur Lagerfähigkeit von Kraftstoffen in Netzersatzanlagen.
Eine 2014 initiierte Studie des Instituts für Wärme und Oeltechnik (IWO) zeigte erstmals, dass die zuverlässige Einsatzbereitschaft von mehr als 80 % der untersuchten Netzersatzanlagen kraftstoffbedingt nicht uneingeschränkt gewährleistet war. Als wesentliche Ursachen wurden fehlende Qualitätskontrollen, die begrenzte Langzeitstabilität biodieselhaltiger Dieselkraftstoffe sowie kraftstoffalternde Installationskomponenten wie Kupferleitungen identifiziert.
Die Ergebnisse dieser Untersuchungen führten dazu, dass verschiedene Hersteller ihre Empfehlungen zur Kraftstoffauswahl überarbeitet und den Einsatz schwefelarmer, langzeitstabiler Kraftstoffe ausdrücklich freigegeben oder empfohlen haben.
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Die vollständige Studie enthält detaillierte Untersuchungsergebnisse sowie praxisbewährte Handlungsempfehlungen zur Lagerung und Qualitätsüberwachung von Kraftstoffen in Netzersatzanlagen. Studie per E-Mail anfordern
